Ausstellung

Allan Otte, Anhäufung, 2010, Akryl auf Presspanplatte. Foto: Anders Sune Berg

Natürlich

Landschaftsgemälde von Allan Otte

21. April - 12. September 2021

 

Allan Otte (geb. 1978) ist einer der bemerkenswertesten Maler der dänischen Kunstszene.


In seinen Werken rechnet Otte mit der nationalromantischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts ab. Der, die von den dänischen Goldaltermaleren betrieben wurde, und mit der sie feierten, was sie als typisch dänisch empfanden. Viele Meilen liegen zwischen diesen oftmals sonnenbeschienenen, idyllischen Darstellungen und Allan Ottes nüchternen Landwirtschaftsflächen, die u. a. von toten Schweinen, Stallungen aus grauem Beton und Fütterungsrobotern bevölkert werden.


Bei Otte ist die Natur eine Produktionsnatur. Selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen, will er uns die Natur zeigen, wie wir wirklich mit ihr umgehen und sie wirklich verwenden, und das tut er mit seinem immer kühlen, registrierenden Blick. Für die Dänen, die nicht zu den zwei Prozent in der Landwirtschaft beschäftigten Personen gehören, können die Werke roh und provozierend wirken.


Die Ausstellung zeigt ca. 50 von Allan Ottes Werken aus den Jahren 2006 bis 2020 und ist die bisher größte Präsentation seiner Arbeit. Sie wird von einem reichhaltig illustrierten Katalog (in Dänisch) sowie von Vermittlungsaktivitäten für Kinder und Erwachsene begleitet.


Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit HEART – Herning Museum of Contemporary Art, Kunstmuseum Brandts und Allan Otte.