Auf der Spur von Cobra. Wilde Visionen, 1930 - 2000

Asger Jorn, Untitled, 1914. Collection Siemers-von Loeper, Hamburg

 

Ausstellung

24. Januar - 26. April, 2020

Fuglsang Kunstmuseum zeigt in der Sonderausstellung Auf der Spur von Cobra. Wilde Visionen, 1930-2000 die Werke einer Reihe von Künstlern, die jeweils auf ihre eigene Weise in Beziehung zu der weltbekannten, internationalen Cobra-Bewegung stehen. Eine größere testamentarische Spende ermöglichte es Fuglsang Kunstmuseum, jahrzehntelang Cobras dänische Stars zu zeigen, z. B. Ejler Bille, Egill Jacobsen, Asger Jorn und Carl-Henning Pedersen, die immer zu den Lieblingen der Besuche gehören.

Inzwischen hat das Museum seine Sammlung durch enge Zusammenarbeit mit der privaten Kunstsammlung Collection Siemers-von Loeper, Hamburg, erweitert, die etliche Werke ausländischer Größen wie z. B. Pierre Alechinsky, Karel Appel und Corneille dem Museum als Leihgabe überlassen hat.

 

Mit På sporet af Cobra führt das Fuglsang Kunstmuseum somit zum ersten Mal die eigene und die deutsche Sammlung zu einem festlichen Kaleidoskop von Cobra-Kunst im weitesten Sinn zusammen. 60 Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier aus der Zeit seit den Dreißigerjahren bis zum Jahrtausendwechsel verdeutlichen in ihrer Vielfalt, wie Gedanken an Ursprünglichkeit, Spontaneität und Zusammenarbeit in den Jahrzehnten vor der Gründung von Cobra keimten, sich in den drei Jahren des offiziellen Bestehens von Cobra, 1948-1951, entwickelten und nicht zuletzt die Nachwelt beeinflussten, sodass Künstler noch heute von der visionären Bewegung inspiriert werden.

 

Die Werke werden in einem Ambiente mit Texten, Filmen und einer Leseecke präsentiert.

Rede aus der vernissage

Liebe Freunde der Kunst...