Das Haus der Ane Huggemands

Das Haus der Ane Huggemand

Ane Huggemands' Haus vom Herrensitz Halsted Kloster

 

Diesen winzigen Kleinbauernhof erwarb das Museum 1925. Er gehörte ursprünglich zum Herrensitz Halsted Kloster. Eine Inschrift über der Eingangstür des Hauses lautet C.R.S.J.H.D. 1803. Dabei handelt es sich möglicherweise um die Initialen der ersten Bewohner sowie um das Baujahr des Gebäudes.

 

Der erste Raum, den man betritt, ist die kleine Küche des Hauses mit einer Feuerstelle, von der aus der Hinterladerofen in der Stube befeuert wurde. Der Raum links von der Küche ist die Wohnstube, in der die Hausbewohner schliefen und sich auch tagsüber aufhielten. Dahinter befindet sich eine kleine Kammer, die als Waschküche diente. Rechts neben der Küche liegt die Prunkstube, die auch beheizt werden konnte, was recht ungewöhnlich war. In dem kleinen Anbau mit Schleppdach an der Nordseite des Hauses war Platz für Brennholz, und im Anbau an der Giebelseite konnte eine Kuh aufgestallt werden.

 

Der Garten mit Gemüse, Obst und Beeren sowie der Hühnerhof auf der einen Seite des Gebäudes machte die Familie zu Selbstversorgern.

 

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Ane Huggemands' Haus vor der Umsetzung ins Freilichtmuseum