Skulptur und andere räumliche Kunst

Beispiele. Details siehe unten.

 

Das Museum besitzt ungefähr 100 Originalskulpturen, überwiegend kleinere Formate wie Statuetten, Porträtköpfe und Büsten. Die Werke sind zwischen Ende des 19. Jahrhundert und etwa 1960 entstanden; Hauptwerk der Sammlung ist Johannes C. Bergs großer Abessinier von 1914-15. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der Periode 1930-60, und damit ist auch die figurative Tradition dieser Zeit zahlenmäßig am stärksten in der Sammlung vertreten, wobei dem Bildhauer Gottfred Eickhoff (1902-1982) mit sechzehn Skulpturen besondere Bedeutung zukommt.


 
Unter den schwächer repräsentierten abstrakten Skulpturen der Zeit ragt besonders Sven Dalsgaard (1914-199) mit insgesamt 11 Skulpturen aus der Zeit von 1949-1960 heraus. Alle Dalsgaard-Skulpturen sind als Teil der von Kontorchef Erik C. Mengel (1908-1983) testamentierten Kunstschenkung in Museumsbesitz gelangt.


 
Daneben besitzt das Museum eine kleine Sammlung keramischer Skulpturen, Krüge und Schüsseln, hauptsächlich aus der Periode 1940-1980.


 
Gipsabgüsse

Neben den Originalskulpturen besitzt das Museum eine kleinere Sammlung von Gipsabgüssen; die Mehrzahl der Abgüsse sind nach originalen Marmor- oder Bronzeskulpturen aus dem billigeren Material Gips; andere sind sogenannte Originalmodelle, d.h. ein Stadium im Prozess der Skulptur zwischen Ton und Stein/Bronze. Die Abgüsse sind in den ersten Jahren des Museums in die Sammlung gekommen, im Wesentlichen in der Periode von etwa 1890-1915. Von der Sammlung sind heute ungefähr 30 Werke bewahrt, und in der Regel wird eine größere Auswahl von ihnen in Raum 5 des Fuglsang Kunstmuseums ausgestellt.
 

 

Beispiele:

Johannes Bjerg, Abessinier (1914-15). Foto Ole Akhøj

Gottfred Eichoff, Gerda II (1932) - Foto Ole Akhøj

Helge Holmskov, Seilhüpfendes Mädchen. (1955)

Robert Jacobsen, Eisenskulptur, 1949. Foto Ole Akhøj

Gips. Foto: Finn Brasen