Natur

Der Fuglsang Garten
 Der Fuglsang Garten ist heute ein beliebtes Ausflugziel, um eine Fülle von Baumsorten zu sehen und auf den schmalen labyrinthischen Pfaden zu wandern.


 
Der Garten hat seit 1846 in seiner jetzigen Form existiert, als der Gärtner C. Vesterby ihn so erweiterte und umgestaltete, wie wir ihn heute sehen. Die alten Stein-Einzäunungen und Alleen sind bereits 1764-1784 von dem Schlossgärtner Johan Ludvig Mansa angelegt worden.


 
1947 übertrug die Gutsherrin Bodil de Neergaard das 3.000 Morgen große Gut dem Classenske Fideicommis, einem 1792 von Generalmajor J. F. Classen gestifteten Fond. In den letzten zweiundvierzig Jahren hat der Gartenarchitekt und Diplomgärtner Jørgen Holm Det Classenske Fideicommis beraten.


 
Der Garten ist ganzjährlich geöffnet; der Eintritt ist frei.

 

Skejten
Über einhundert Jahre haben sich Bildkünstler von der kleinen Halbinsel Skejten inspirieren lassen - ein Naturschutzgebiet beim Gut Fuglsang, das von den großen Panoramascheiben des Fuglsang Kunstmuseum zu betrachten ist. Das schöne, unberührte Gebiet am Wasser mit seinen alten Eichen und großen Feldsteinen ist auf vielen Kunstwerken dargestellt und interpretiert worden. Einige dieser Werke finden sich in der Museumssammlung. Hier sei besonders der lolländische Maler Olaf Rude genannt, der 1949 beauftragt wurde, den Folktingssaal auf Christiansborg zu schmücken, und dazu die alten Eichen auf Skejten als Motiv wählte. Rudes schönen, kolorierten Vorarbeiten gehören dem Fuglsang Kunstmuseum.


 
Die Spitze von Skejten ist mit ihren flachen, bis zum Guldborgsund reichenden Strandwiesen eine der schönsten Gegenden dieses Landesteils. Die auf den Strandwiesen verstreuten großen Findlinge kamen mit den Gletschern ins Land und sind von diesen vor über 10.000 Jahren zurückgelassen worden. Deshalb wird Skejten oft als echte Urzeitlandschaft bezeichnet.


 
Hier findet sich auch eine unserer kleinsten Steilküsten. Sie verrät, wie die Erde unter der Mullschicht aussieht. Die Küste ist nur etwa einen halben Meter hoch und erzählt doch, wie das Land vor vielen Millionen Jahren aussah. In dem kleinen Steilhang sieht man nämlich die über sechzig Millionen alte Schreibkreide, wie wir sie unter anderem von Møns Klint her kennen. Die Kreide enthält große Mengen Flintsteine, die das Gebiet zur Steinzeit zu einem außerordentlich wichtigen Rohstofflieferanten machten.

 

 Die Gegend kann sehr nass sein, denken Sie an praktisches Schuhwerk.

 

 

Photostream - Skejten