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C.W. Eckersberg, Møns Klint. Udsigt til Sommerspiret, 1809. Fuglsang Kunstmuseum. Foto: Ole Akhøj

 

Erdverbindungen
Dänische Malerei 1780-1920 und die anthropozäne Landschaft
8. Juni – 23. September

 

Erdverbindungen ist eine visionäre Ausstellung, die eine der wichtigsten und dringendsten Fragen unserer Zeit auf ganz neue Art diskutiert. Historische Kunst und geographische Randlage treffen aufeinander und können der Klimafrage die Bodenhaftung für qualifizierte Reflexion, Debatten und Handeln geben.

Die Landschaft, die Natur und unsere Umgebungen haben sich in den letzten 200 Jahren dramatisch verändert. In dem anthropozänen Zeitalter, in dem wir leben, hat der Mensch auf die Natur in einem Maße eingewirkt, dass es geologisch sichtbar ist. An Tempo gewann die Entwicklung im 19. Jahrhundert, als wir zu neuen Erkenntnissen über die Geschichte der Landschaft kamen, alle Teile des Landes kartographierten und die Landwirtschaft ertragsreicher machten.


Die Ausstellung zeigt mit Leihgaben dänischer Museen und Privatsammler eine Reihe ausgesuchter Landschaftsgemälde von u.a. C. W. Eckersberg, Johan Th. Lundbye, L. A. Ring und Vilhelm Hammershøi. Diese Künstler haben die großen Veränderungen der Landschaften im engen Dialog mit den Naturwissenschaften gedeutet, und gemeinsam mit naturwissenschaftlichen Gegenständen aus Geographie, Geologie und landwirtschaftlicher Entwicklung erzählen die Gemälde die Geschichte vom Abdruck des Menschen in der Landschaft.


Die gegenwärtige Kunst eröffnet neue Perspektiven mit eigens für die Ausstellung produzierten Werken der beiden markanten Gegenwartskünstler Camilla Berner und Rune Boss.


Kinder erhalten ein Arbeitsheft für eine Spurensuche in den Werken der Ausstellung, außerdem können Kinder in einem Raum für kreative Spiele ihre eigene Landschaft bauen.


Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit von Faaborg Museum, Fuglsang Museum, Ribe Kunstmuseum und Den Hischsprungske Samling entstanden; die Museen zeigen die Ausstellung reihum.