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Janne Klerk, Østerfed ud for Bisserup Havn,  2008

Janne Klerk, Die Halbinsel Østerfed. Hafen von Bisserup, 2008

 

 

Dänische Küstenlandschaften

gesehen von der Fotografin Janne Klerk

19. Mai – 27. August 2017

 

 

Die dänische Küste kann von jedermann besucht und betrachtet werden, aber jeder wird etwas anderes sehen. Sehen ist nicht einfach passiv, sondern eine menschliche Fähigkeit, die entwickelt werden kann, und für Janne Klerk ist sie die Basis ihrer fotografischen Arbeit.

 

Janne Klerk hat die dänische Landschaft viele Jahre lang und für zahlreiche Projekte fotografiert. Für diese Sonderausstellung wurden mehr als 40 Fotografien ausgewählt, welche die Landschaft an den Küsten in den Mittelpunkt stellen: Von der offenen, wilden Nordsee zu den geschützten Küsten und Fjorden – und von den weiten, ununterbrochenen Panoramen über Land und Meer zu den Steilhängen, u. a. den Kreidefelsen von Møn und den Steilküsten von Stevns. Unter den Fotografien sind schwere Winterhimmel über frostigem Wasser in gedämpften Erdfarben, und es gibt klare Herbstkontraste in Blau- und Goldtönen.

Es sind aber auch milde Fjordlandschaften mit grünem Gras und stillem Wasser zu sehen. Es sind Momentaufnehmen – im Morgenlicht, im Abenddunst oder in dem Augenblick, in dem sich am Himmel treibende Wolken im Wasser spiegelten. Für Janne Klerk ist das Leben in der Natur besonders wichtig, und ihre Anwesenheit in der Natur und ihr Leben mit der Natur vermittelt sie in Fotografien, die vielleicht deshalb besonders gegenwärtig wirken – mehr empfunden als gesehen.

 

Die lange Küste Dänemarks bietet eine reiche Vielfalt an Landschaftstypen, und zu der Größe der häufig großformatigen Exponate dieser Ausstellung sagt Janne Klerk:

 

Es ist, als ob man selbst dort stände. Man kann beinahe in das Bild hinein gehen;

fühlen, selbst dort zu sein – mitten im Motiv.